In eigener Sache

In eigener Sache

Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen einen neuen Beitrag veröffentlichten. Stoff genug ist vorhanden, da die Einschaltung ausländischer Computerexperten frappierende Erkenntnisse an den Tag gebracht hat.
Eine plötzliche und unerwartet aufgetretene Krankheit zwingt mich jedoch zu einem längeren Krankenhausaufenthalt. Es werden in dieser Zeit keine Kommentare freigeschaltet. Im Hinblick darauf, dass ich wegen der Kommentare Dritter verklagt wurde – das Verfahren ist vor dem Landgericht Hannover anhängig - , habe ich auch meine Agentur gebeten, keine Kommentare mehr freizuschalten. Es ist bemerkenswert, dass eine Bloggerin/Autorin sich monatelang bei den zuständigen Behörden (Innenministerium, Justizministerium und ihnen nachgeordneten Dienststellen) vergeblich um Aufklärung bemüht, wer hinter den Kommentaren mit Morddrohungen steckt und die Ermittlungsbehörden daraufhin mitteilten, dass die Kommentare keine Straftaten enthalten. Auch auf meine Angebote, die von meinem Provider zur Verfügung gestellten IP-Adressen der Kommentatoren zur Verfügung zu stellen, wurde nicht reagierten. Im Widerspruch dazu haben dieselben Behörden dann kurz darauf doch strafrechtliche Ermittlungen und Beschlagnahmungen wegen der Kommentare eingeleitet, allerdings gegen die Personen, die in den Kommentaren bedroht werden.
Auch wenn ich selbst wiederholt genötigt wurde, meine Berichte einzustellen, meine Dateien „abgegriffen“ und an unbefugte Dritte weitergeleitet wurden - darunter an den vormaligen Landespolizeipräsidenten Uwe Binias und Vorsitzende Richter am Verwaltungsgericht Hannover-, und die Dateien meines Blogs ohne richterlichen Beschluss bei meinem Provider in Bottrop „beschlagnahmt“ wurden (die Behörden sprechen von Spiegelung), ist festzuhalten, dass es mir als Bloggerin in Deutschland doch bedeutend besser erging als meinen Kollegen/innen in der Slowakei und Malta, die ganz offensichtlich wegen ihres Bemühens um Wahrheitssuche ermordet wurden. Dies bestätigt meine zum Unwillen einiger Leserinnen/Leser immer wieder vertretene Auffassung, dass der deutsche Rechtsstaat überwiegend funktioniert, wenn auch nicht in den Justizfällen Olaf Mertins, Renate Schaper und Peter Möhle.


Abschließend möchte ich mich bei denjenigen Leserinnen und Lesern bedanken, die meine Tätigkeit mit positiven Anrufen, Mails und Kommentaren gewürdigt haben.

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