Bettina Raddatz

Bettina Raddatz

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Justizposse in Hannover

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Nach einer Flut von Klagen (bisher 10), Zwangsvollstreckungen, Zwangshaftandrohungen, der Androhung einer Hausdurchsuchung hat die Kampagne gegen mich eine neue Dimension erreicht. Jetzt soll ich auch noch unbefugt in die Archivräume des Amtsgerichts Hannover eingedrungen sein, um dort eine zuvor von mir gefälschte Urkunde in eine Akte einzuschmuggeln.

Als Zeugen für dieses Husarenstück werden die Justizangestellte W. des Amtsgerichts Hannover und mein in Wien lebender Neffe benannt. Es sei der Justizangestellten W. völlig unerklärlich wie die von mir gefälschte Aufhebungsverfügung,  mit der ein zunächst vorgesehener Hausübertragungsvertrages meines verstorbenen Mannes als ungültig erklärt worden war, in die dortige Akte gekommen sei, behauptet Anwalt R. gegenüber dem Landgericht. Mir auch! Ich habe schon in der Staatskanzlei vor Archiven und Aktenschränken einen großen Bogen gemacht, was meine langjährigen, diesbezüglich leidvoll geprüften Mitarbeiterinnen bestätigen können. In einer Nacht- und Nebelaktion in die Aktenräume des Amtsgerichts einzudringen und aus hunderten von Akten die richtige heraussuchen, um dort ein gefälschtes Schriftstück zu deponieren, übersteigt meine Fähigkeiten bei weitem.

Dies ist der vorläufige Höhepunkt einer Justizposse, die den kritischen Kommentar des HAZ vom heutigen Tage über den Zustand der Justiz in Hannover mehr als gerechtfertigt erscheinen lässt. Seit nunmehr anderthalb Jahren wird mir Urkundenfälschung vorgeworfen. Und dies, obwohl ich bereits im Oktober 2013 nachgewiesen habe, dass die angeblich von mir nach dem Tod meines Mannes gefälschte Erklärung bereits seit Jahren beim Amtsgericht liegt. Auch die schriftliche Erklärung des damals beteiligten Notars, er hätte niemals seine Existenz aufs Spiel gesetzt und einen zweiten (gültigen) Schenkungsvertrag aufgesetzt, ohne sich zuvor zu vergewissern, dass der alte Notariatsvertrag ungültig war, wurde konsequent ignoriert. Nachdem die Beweislage erdrückend wurde, erklärte Anwalt R. vor dem Landgericht Hannover, dass meine Miterben trotzdem an dem Fälschungsvorwurf festhalten, denn es sei mir gelungen, das gefälschte Dokument auf unerklärliche Weise in die Akte der Aufbewahrungstelle des Amtsgerichts zu bringen. Das klingt abenteuerlicher als meine Krimis es jemals waren. Offenbar nicht für die hannoversichen Gerichte.

In einer mündlichen Verhandlung vor wenigen Tagen hat das Landgericht erklärt, dass die unzutreffenden Tatsachenbehauptungen von Anwalt R. und seiner Mandanten, wonach ich eine Urkundenfälscherin bin und Nachlassvermögen veruntreut habe, rechtlich nicht zu beanstanden sind. Die Frage, wie ich ein gefälschtes Dokument in die Archive des Amtsgerichts geschmuggelt haben soll, wurde vom Gericht nicht gestellt. Es ginge den Miterben darum, charakterliche Defizite von mir aufzuzeigen, um mich als Testamentsvollstreckerin über den Grundbesitz meines Mannes loszuwerden, führte das Gericht aus.

Genau darum geht es! Das hat das Gericht richtig erkannt. Man will mich um jeden Preis loswerden und dies offenbar auch mit Hilfe der Justiz wie der neuerliche Entlassungsantrag zeigt. Der rechtskräftige Beschluss des OLG Celle, mit dem ich als Testamentsvollstreckerin bestätigt wurde, wird mit abenteuerlichen Methoden und falschen Tatsachenbehauptungen hintertrieben. Kann es wirklich sein, dass Gerichte in Hannover es tolerieren, wenn OLG Beschlüsse der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Aber noch steht das Urteil aus und immerhin hat das Landgericht uns noch eine Frist für weiteren Vortrag eingeräumt.

Ich vergass noch den anderen Zeugen für mein "abenteuerliches Manöver" in den Archivräumen des Amtsgericht. Der Neffe meines Mannes hat bei der Überprüfung von Urkunden festgestellt, so Anwalt R., dass ich mich im Besitz von Überweisungsträgern befand, die mein Mann vor seinem Tod unterschrieben hatte. Tatsächlich hatte mein Mann kurz vor seinem Tod Überweisungsträger an die Landeshauptstadt für Grundsteuern und Abgaben nicht nur unterschrieben, sondern von der ersten bis zur letzten Zeile mit seiner unverkennbaren Handschrift ausgefüllt. Dass ich die Überweisungen nach seinem Tod ausgeführt habe, liegt auf der Hand, schließlich sind Grundsteuern und Abgaben zu bezahlen. Daraus den Schluss zu ziehen, ich hätte eine Urkunde nicht nur gefälscht, sondern sie in die Archivräume des Amtsgerichts gebracht und dort in der richtigen unter hunderten von Akten deponiert, ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Sollte das Landgericht dabei bleiben, dass die unzutreffenden Anschuldigungen nicht widerrufen werden müssen, spricht einiges dafür, dass demnächst weitere Straftaten aus dem Hut gezaubert und mir vorgeworfen werden.

 

Fest steht, es bleibt spannend!

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Oberlandesgericht Celle sorgt für Rechtssicherheit

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Rechtssicherheit ist ein wichtiges Gut, schützt sie den Bürger doch vor gerichtlicher Willkür.  Zur Rechtssicherheit gehört auch, dass höchstrichterliche Entscheidungen  von nachgeordneten Gerichten zu beachten sind.

Bei einigen Justizbehörden in Hannover wird das offenbar anders gesehen. So hat sich das Oberlandesgericht Celle in der vergangenen Woche ein weiteres Mal bemüßigt gesehen, ein Urteil eines Gerichts in Hannover aufzuheben. Es war nicht das erste Mal, dass die Vorinstanz unter Missachtung von Entscheidungen des Bundesgerichtshofs gegen mich entschieden hat. Bereits bei der Anordnung der Nachlasspflegschaft ist die höchstrichterliche Rechtsprechung schlichtweg ignoriert worden. Ehefrauen, die von ihrem Mann testamentarisch mit der Verwaltung seines Grundbesitzes betraut werden, Knall auf Fall unter Nachlasspflegschaft zu stellen und ihnen sämtliche Vollmachten bis hin zu den 20 Jahre zuvor erteilten Kontovollmachten zu entziehen, ist in Deutschland nur ausnahmsweise und bei Vorliegen schwerwiegender Gründe möglich. Schließlich gilt es das Privateigentum zu schützen. Und auch Witwen haben in Deutschland Persönlichkeitsrechte, sie sind keine Menschen zweiter Klasse. Das Oberlandesgericht Celle zumindest sieht das so und hat die Nachlasspflegschaft aufgehoben. Und dennoch bedurfte es erst des OLG Celle, um die gegen mich erwirkte Nachlasspflegschaft, die meiner wirtschaftlichen Entmündigung gleichkam, aufzuheben.

Und es zeichnet sich erneut ab, dass das Oberlandesgericht Celle wieder einmal gefordert ist, dafür Sorge zu tragen, dass in Niedersachsen keine rechtsfreien Räume entstehen, in denen höchstrichterliche Entscheidungen ignoriert werden. Sowohl der Bundesgerichtshof als auch das Bundesverfassungsgericht haben entschieden, dass unwahre Tatsachenbehauptungen, mit denen jemand vor Gericht fälschlich beschuldigt wird, nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind. Obwohl der Nachweis erbracht wurde, dass ich weder Nachlassgeld durch Bezahlung eines privaten Gartentisches vom Nachlasskonto veruntreut noch eine Urkunde gefälscht habe, hat das Landgericht in der mündlichen Verhandlung die Auffassung vertreten, dass die unzutreffenden Straftatvorwürfe von Anwalt R. und seinen Mandanten rechtlich nicht zu beanstanden sind. Die Folgen sind verheerend! Die Zivilprozessordnung wird ad absurdum geführt, wenn eine Partei der gegnerischen Partei auch dann noch  Straftaten vor Gericht vorwerfen darf, wenn nachgewiesen ist, dass diese Straftaten niemals stattgefunden haben.

Anmerkung der Verfasserin aus Mai 2016: Der 13. Senat beim OLG Celle hat zwischenzeitlich in einem Hinweisbeschluss festgestellt, dass die Behauptungen der Gegenseite, ich sei eine Betrügerin, hätte Geld unterschlagen, Untreue begangen und eine Urkunde gefälscht, rechtlich nicht zu beanstanden seien. Meine Persönlichkeitsrechte seien durch die (unwahren) Behauptungen nicht verletzt worden. Die Reaktion auf den Beschluss des OLG Celle folgte stehenden Fußes. Einer der Miterben behauptete nunmehr, dass ich Steuerbetrug begangen hätte und u.a. dem Finanzamt Mieteinnahmen verschwiegen hätte. Obwohl ich umgehend den Nachweis erbrachte, dass das Finanzamt den betreffenden Mietvertrag kannte und eingehend geprüft hatte, rief der Erbe beim Finanzamt an und bekräftigte seine Anschuldigung. Doch nicht nur das, er erklärte dem überraschten Finanzbeamten, dass ich unter einer schwerwiegenden narzistischen Persönlichkeitsstörung leiden würde und daher als Testamentsvollstreckerin zu entlassen sei. Immerhin hat der Erbrechtssenat beim OLG Celle den Unfug nicht mitgemacht und wie zuvor das Nachlassgericht Hannover den Antrag auf Entlassung, der u.a. mit "Steuerbetrug" und meiner angeblichen "schwerwiegenden psychischen Erkrankung" begründet wurde, abgewiesen.

Besonders grotesk: Obwohl der Amtsgerichtspräsident Hannover nach einer dienstlichen Untersuchung mitgeteilt hat, dass die Mitarbeiterin W. niemals die ihr von Anwalt R. untergeschobenen Aussagen getroffen hat, wonach ein von mir zuvor gefälschtes Dokument auf „unerklärliche Weise“ in die Amtsräume des Gerichts gebracht und dort der Gerichtsakte „zugeführt“ wurde, hat Anwalt R. namens seiner Mandanten erneut vor dem Nachlassgericht behauptet, dass ich eine „Urkundenfälscherin und Prozessbetrügerin“ sei. Meine Entlassung als Testamentsvollstreckerin sei daher unumgänglich. 

In Kürze wird meine Internetseite umgestellt, um anderen Betroffenen mehr Raum für eigene Beiträge und Kommentare zu geben.

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Bettina Raddatz

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Bettina Raddatz hat Wirtschaftswissenschaften studiert und nach ihrem Studium in Münster und Bonn im Umfeld namhafter deutscher Spitzenpolitiker aus unterschiedlichen Parteien gearbeitet. Über ihre vorübergehende Tätigkeit in einem Verkabelungsunternehmen hat sie das Sachbuch "Treu § Glauben- hinter den Kulissen eines Wirtschaftsskandals" verfasst. Mit Mitte fünfzig hat sie damit begonnen, Politikkrimis über ihre vielfältigen Eindrücke im Politikbetrieb zu schreiben und sich als Bloggerin zu betätigen. In ihrem Blog befasst sie sich schwerpunktmäßig mit Berichten über Justizfälle und Gerichtsurteile, aber auch mit Einzelschicksalen. Seit August 2016 berichtet sie schwerpunktmäßig über den Fall des Kaufmanns Olaf Mertins aus Hannover, der zu Unrecht eines geplanten Bombenanschlags  verdächtigt wurde. In ihrem neuen Buch "Hannover-Connection 2.0. -Justiz und Verwaltung im Zwielicht" werden die Hintergründe des Falls beleuchtet.

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