Hausdurchsuchung bei Olaf Mertins - Aktuelles

Publiziert in Blog

Hausdurchsuchung bei Olaf Mertins – Aktualisierung 14. 02.2018

Die Behörden gehen davon aus, dass Olaf Mertins selbst sich hinter den Kameraden verbirgt und er für die Morddrohungen gegen sich, die Ankündigung, seinen Sohn an Pädophile zu übergeben, das Abgreifen und Auswerten meines E-Mailpostfachs und die Versendung meiner Passwörter als Worddatei an den Landespolizeipräsident Binias, den "Reichskanzler Schittke" u.a. verantwortlich ist. Umso befremdlicher, dass die Behörden, die von der Täterschaft Mertins überzeugt sind, mir mitteilten, dass es keinerlei Anfangsverdacht für das Abgreifen meines Mailpostfachs gebe. Was denn nun? Sie ermitteln gegen Mertins, weil er angeblich das Schreiben von Volker Leiter vom 8. März 2017 an Binais u.a. verfasst hat, in dem sich die Kameraden damit brüsten, mein Mailpostfach abgegriffen zu haben und erklären gleichzeitig, es gäbe keinen Anfangsverdacht, dass meine Dateien abgegriffen wurden?

Emittlungsrichter Andre Simon hat den Beschlagnahmebeschluss 172 Gs 1190/17 gegen Olaf Mertins bereits am 8. Dezember 2017 ausgestellt. Ein denkwürdiger Zufall, dass der Beschluss erst Wochen später und ausgerechnet zu dem Zeitpunkt umgesetzt wurde, als es von mir beauftragten und bezahlten Experten gelungen war, den Nachweis zu bringen, dass die Kameraden keine Fata Morgana sind, sondern bittere Realität. Wenn die Ermittlungsbehörden seit Sommer letzten Jahres davon überzeugt sind, dass Olaf Mertins der Kamerad ist und aus diesem Grund die Dateien meines Blogs beschlagnahmt wurden - so die Staatsanwaltschaft gegenüber einem meiner Anwälte -, warum erst jetzt die Hausdurchsuchung? Und warum haben die Behörden und zuständigen Ministerien nicht auf meine diversen Angebote reagiert, ihnen die IP-Adressen von zwei Kameraden zur Verfügung zu stellen, deren IP Adresse und Provider mir vorlagen. Da die entsprechenden Server von deutschen Providern vorgehalten werden, wäre es ein Leichtes gewesen, sie bereits 2016 zu identifizieren. Falls Mertins tatsächlich die Person ist, die hinter den Kameraden steckt, hätte man dies also bereits im Herbst 2016 ermitteln können. Mein Buch wäre nicht geschrieben worden, ich hätte nicht einen mittleren fünfstelligen Betrag für Anwälte, Experten und Detekteien investieren müssen (bis jetzt) und und und….

Das Agieren der Ermittlungsbehörden scheint weniger durch Kompetenz und Effizienz als vielmehr durch Widersprüchlichkeiten und Wirrwarr gekennzeichnet zu sein. Besonders grotesk ist die Feststellung der Staatsanwaltschaft, dass man wegen des rechtswidrigen Abgreifens meines Mailpostfachs nicht ermittelt, weil ich angeblich keine Strafanzeige gestellt hätte. Wie jetzt "recherchiert" werden konnte, wurden die für Cyberkriminallität zuständigen Polizeibeamten sogar um Stellungnahme zu meiner Online-Strafanzeige gebeten. Auch war mir ein Aktenzeichen zugewiesen worden. Die Behauptung, es gäbe keine Strafanzeige, zeugt von behördlicher Dickfälligkeit, die man eher in Diktaturen als in rechtsstaatlichen Demokratien vermutet.
Nachdem nicht nur Olaf Mertins, sondern offensichtlich auch ich selbst in den Fokus der behördlichen Ermittlungen geraten bin und ich landauf, landab als üble Gossenschreiberin verunglimpft werde, ja sogar beschuldigt werde, die Kameraden inszeniert zu haben, blieb mir, von den zuständigen Behörden im Stich gelassen, nur noch der Griff in den Geldbeutel und auf eigene Kosten  Detekteien, Computerexperten und Anwälte um Unterstützung zu bitten.  Inzwischen liegen erste Ergebnisse vor. So konnten meine Passwörter in einem der Postfächer der Kameraden sichergestellt werden. Dass ich wie jeder Bürger ein Anrecht darauf habe, zu erfahren, was mit meinen ca. 2500 teils hochvertraulichen Mails geschehen ist, scheint den Landesbehörden nicht klar zu sein. Am Ende läuft es auf eine Schadensersatzklage gegen das Land Niedersachsen hinaus, dessen Behörden sich seit Sommer 2016 weigern, ihren rechtsstaatlichen Verplichtungen nachzukommen. Schlimmer noch, nach wie vor steht der Vorwurf im Raum, dass ich selbst die Kameraden (Mertins) inszeniert habe - so in der beim Landgericht Hannover anhängigen Unterlassungsklage behauptet.

Wenn die Behörden seit August 2017 davon ausgehen, dass Mertins der Täter ist, weshalb wird keine Anklage gegen ihn erhoben? Was die Hausdurchsuchung betrifft, dürfte sie rechtlich auf tönernen Füßen stehen. Wenn kein Staatsanwalt oder Richter zugegen ist, muss eine Durchsuchungszeugin beigezogen werden. Diese muss zwingend dem Gebot der Neutralität und Überparteilichkeit genügen. Als Durchsuchungszeugin zogen die Ermittlungsbehörden Patrica Klußmann von Fachbereich Recht und Ordnung der Landeshauptstadt bei. Ausgerechnet! Frau Klußmann soll laut Mitteilung eines Kameraden im November 2016 den Personen, die mit der Ausschaltung des Kaufmanns drohten, das Passfoto von Mertins ausgehändigt haben. Dies sei ganz und gar nicht in Ordnung, befand damals der von mir eingeschaltete Leitende Polizeidirektor Michael Haunschild und teilte mir per Mail mit, dass er persönlich der Sache nachgehen werde. So hatte ich mir das Ergebnis seines „persönlichen Einsatzes“ indes nicht vorgestellt!
Trotz allem bleibe ich zuversichtlich, dass die Richterinnen und Richter, die sich in naher Zukunft in diversen Verfahren mit den Vorgängen befassen müssen, ihre richterliche Neutralität wahren und sich nicht von den niedersächsischen Exekutivorganen vereinnahmen lassen.

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