Sorge der Bürger vor Versagen der Ermittlungsbehörden berechtigt
Bettina Raddatz

Sorge der Bürger vor Versagen der Ermittlungsbehörden berechtigt

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Sorge der Bürger vor Versagen der Sicherheitsbehörden berechtigt
Schludrige Ermittlungsbehörden in Niedersachsen

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger sorgen sich um die Sicherheit in unserem Lande. Dazu tragen nicht nur Ermittlungspannen bei Straftaten von Flüchtlingen bei, sondern der um sich greifende Eindruck, dass Kriminalität, sei es von deutschen oder ausländischen Mitbürgern, nicht mehr angemessen bekämpft wird. Schludrige Ermittlungen sind auch bei der Staatsanwaltschaft Hannover auszumachen.
Halten wir fest:
1. Seit einem Jahr wird gegen den Bürger Mertins ermittelt, weil er angeblich selbst für die Morddrohungen gegen seinen Sohn und sich sowie weitere Straftaten wie Datendiebstahl und den Aufruf an die Reichsbürger, Kameraden im Kampf gegen ihn u.a. zur Verfügung  zu stellen, verantwortlich ist. Wenn die Behörden von der Schuld von Mertins überzeugt ist, weshalb wurde nicht längst Anklage erhoben? So schwer kann es nicht sein, beschlagnahmte Dateien auszuwerten! Oder will man das Verfahren hinauszögern, damit der Vorsitzende Richter Kleine-Tebbe in den bevorstehenden Verhandlung vor dem Landgericht Hannover gegen mein Buch und meinen Blog an der Behauptung festhalten kann, ich hätte das alles inszeniert?
2. Meine mehrfachen Angebote an die Ermittlungsbehörden, ihnen IP-Adressen und andere Unterlagen mit Hinweisen auf die für die Morddrohungen und andere Straftaten verantwortlichen „Kameraden“ zu übergeben, wurden zurückgewiesen. Stattdessen gefiel es der Staatsanwaltschaft Hannover bei meinem Provider in Bottrop aufzuschlagen und meine Dateien zu beschlagnahmen (spiegeln). Auf diese Weise konnte der Eindruck erweckt werden, dass ich in kriminelle Handlungen verstrickt bin. Auf einen richterlichen Beschluss, der geboten gewesen wäre, da bei mir kaum Gefahr in Verzug vorlag – oder glauben die Ermittlungsbehörden ernsthaft, ich würde mein Haus und den Grundbesitz meines verstorbenen Mannes fluchtartig verlassen? – verzichtete die Staatsanwaltschaft wohlweislich.
3. Meine Strafanzeige gegen Frau Prof. Cornelia Rauh, die u.a. den Katholischen Frauenbund, den Bischof von Hildesheim und meine Agentur angeschrieben und mich als „üble Gossenschreiberin“ verunglimpft hat, wurde mit der absurden Behauptung zurückgewiesen, dass ihr Ehemann, der Vorsitzende Richter Andreas Kleine-Tebbe, in meinem Blog mit Mord bedroht worden sei. Der Professorin wurde so nachträglich ein Persilschein ausgestellt, eine Bloggerin mundtot zu machen, was ihr erklärtes Ziel war. Weshalb regen wir uns über Putin und Erdogan auf, wenn im eigenen Land, unbequeme Bloggerinnen mit Unterstützung von Behörden mundtot gemacht werden? Tatsächlich wurde der Vorsitzende Richter niemals mit Mord bedroht. Mit Mord wurden einzig und allein der Bürger Olaf Mertins und sein Kind bedroht.
4. Der Gipfel aber war die Zurückweisung meiner Strafanzeige wegen des Abgreifens (Diebstahls) meines E-Mailaccount durch Volker Leiter und die „Kameraden“ Bernd Herstedt und Jens Röpke. Es bestehe keinerlei Anfangsverdacht, dass meine Dateien abgegriffen worden seien, behaupteten die Ermittlungsbehörden. Gleichzeitig verwendeten sie das angeblich nicht existierende Schreiben von Volker Leiter, in dem dieser sich gegenüber dem Landespolizeipräsidenten mit dem Abgreifen und rechtswidrigen  Auswerten meines Postfachs brüstet, für einen Beschlagnahmebeschluss gegen Olaf Mertins.
5. Der vorläufige Höhepunkt an Inkompetenz ist die Nachfrage bei meinem früheren Anwalt Bernd Karwiese, wie es ein könne, dass der Anwalt sowohl Olaf Mertins als auch mich vertrete. Bereits am 13.9.2017, also vor einem Jahr, habe ich der Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass der Anwalt mich in Strafsachen nicht mehr vertritt und sämtliche Post an mich zu richten ist. Danach sind zwei der Staatsanwaltschaft namentlich bekannte Rechtsanwälte für mich tätig geworden und haben in meinem Namen Strafanzeigen gestellt und sich mit Vollmachten ausgewiesen. Sind die Staatsanwälte nicht einmal in der Lage, Anwaltsbriefe und Vollmachten zu lesen?
Kein Wunder, dass immer mehr Bürger/innen ihr Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden verloren haben! Anstatt die besorgten Bürger/innen zu beschimpfen, sollten die zuständigen Politiker/innen  endlich dafür sorgen, dass derartige Versäumnisse und Schlampereien künftig im Großen wie auch im Kleinen unterbleiben.

Letzte Änderung amSamstag, 01 September 2018 19:26 Gelesen 1463 mal

1 Kommentar

  • Ramil Kamaliev
    Ramil Kamaliev Mittwoch, 05. September 2018 13:42 Kommentar-Link

    Guten Tag Frau Raddatz,

    ich bin über ein Strafverfahren gegen mich auf Ihr Buch und Ihre Videos gekommen. Ich bin auf einige brisante Parallelen gestoßen und sehe mich als Justizopfer. Bin nun vor das Bundesverfassungsgericht gegangen. Auch werde mich an das Justizministerium Niedersachsen wenden.

    Ich würde Ihnen gerne meine Geschichte erzählen. Bin mir sicher, dass Sie das an manchen Stellen interessieren könnte.

    Beste Grüße,

    Ramil Kamaliev

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